22. Mai 2024  |  Energie Ausserschwyz AG

Medienkonferenz zum Stromgesetz

Am 14. Mai 2024 durften wir zu einer Medienkonferenz über das neue Stromgesetz bei uns in Galgenen einladen. Am 9. Juni findet die Abstimmung statt, die bereits rege diskutiert wird. Ein «Ja» würde den Ausbau der Stromproduktion mit erneuerbarer Energie begünstigen, wodurch man die Abhängigkeit von ausländischem Strom senken und Winterstromlücken entgegenwirken könnte.

Insbesondere im Bezug auf die Winterstromlücke bietet Fernwärme viele Vorteile. Nicht nur, dass dadurch fossile Energien, wie Gas und Öl, durch nachhaltige Methoden wie Fernwärme ersetzt werden. Auch der für Wärmepumpen benötigte Strom kann dank Fernwärme eingespart werden, was für eine erhebliche Entlastung des Strombedarfs im Winter sorgt.

Dies würde mit der Wärmestrategie der Schweiz bis 2050 einhergehen. Dieses Thema ist von grosser Bedeutung, da es die Richtung anzeigen wird, in welche die Schweiz mit der Strompolitik gehen möchte. Darum fanden wir es wichtig, dass man versteht, um was es sich genau handelt. Um dieses Thema mit den nötigen Fachkenntnissen zu erläutern, haben wir Petra Gössi (Ständerätin SZ), Sandro Patierno (Regierungsrat SZ), Arne Kähler (CEO EW Höfe) sowie unseren CEO Urs Rhyner als Referenten eingeladen.

Ein «Ja» für mehr Planungssicherheit

Das Stromgesetz bietet zahlreiche Chancen für regionale Energieunternehmen und die Bevölkerung. Für uns als Energie Ausserschwyz ist das Thema sehr nahe, da bei einem «Ja», neue Holzheizkraftwerke leichter ins Leben gerufen werden könnten. Zusätzlich würde es uns mehr Planungssicherheit geben und uns in unserem eingeschlagenen Weg weiter bestärken. Der Ausbau unserer Leitungen könnte wie geplant vorangehen und in der Zukunft würden mehr Haushalte in der March und Höfe mit Fernwärme beliefert werden können.

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Für Petra Gössi und Sandro Patierno steht alles ausser ein «Ja» ausser Frage. Da dadurch die Abhängigkeit zum Ausland verringert werden kann, weil der Fokus auf erneuerbaren Energien in der Schweiz gelegt wird. Dies würde durch das Ausbauen von Wind- und Wasserkraftwerken sowie angepassten Regelungen bei Photovoltaikanlagen erzielt werden. Das Stromgesetz fördert somit die inländische Produktion, nimmt dabei aber auch auf Umwelt und Landschaft Rücksicht.

 

Für weitere Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Urs Rhyner, Geschäftsleiter Energie Ausserschwyz AG
urs.rhyner@easz.ch
079 415 07 32