30. Aug 2023  |  Energie Ausserschwyz AG

Wärmestrategie 2050

Die Wärmeversorgung der Schweiz soll bis 2050 CO2-neutral werden. Anfang 2023 hat deshalb das Bundesamt für Energie (BFE) die «Wärmestrategie 2050» publiziert und aufgezeigt, mit welchen Massnahmen dieses Ziel erreicht werden kann.

Der Wärmebereich macht heute in der Schweiz rund 50 Prozent des Energieverbrauchs aus und verursacht mehr als 35 Prozent der Treibhausgasemissionen. Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung ist deshalb für die Erreichung des Klimaziels Netto-Null bis 2050 entscheidend. Kombiniert mit dem Ausbau der einheimischen erneuerbaren Energien kann die Auslandsabhängigkeit reduziert und die Versorgungssicherheit gestärkt werden. Das Potenzial ist vorhanden, um bis 2050 den Wärmebedarf der Schweiz vollständig mit erneuerbaren Energien und ohne fossile CO2-Emissionen zu decken. Folgend finden Sie wichtige Auszüge aus der Wärmestrategie 2050 und der wichtigen Rolle, die Fernwärme darin einnimmt.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind sowohl eine Senkung des Wärmeverbrauchs als auch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erforderlich. Der Wärmeverbrauch soll bis 2050 um rund 30 % gegenüber 2020 sinken. Dies kann durch eine bessere Gebäudedämmung, die Verwendung effizienterer Heizungssysteme und den Einsatz von thermischen Netzen erreicht werden.

Fernwärme als wichtige Voraussetzung

Thermische Netze sind eine wichtige Voraussetzung für die CO2-freie Wärmeversorgung von Gebäuden und auch von Industriebetrieben. Deshalb haben das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), die kantonale Energiedirektorenkonferenz, der Schweizerische Städteverband und der Schweizerische Gemeindeverband bereits im August 2022 die Charta zur Beschleunigung des Ausbaus thermischer Netze unterzeichnet und entsprechende gemeinsame Umsetzungsarbeiten aufgenommen.

Längere Planungs- und Bewilligungsprozesse

Zu berücksichtigen ist, dass beim Ausbau der erneuerbaren Energien und Fernwärme aufgrund längerer Planungs und Bewilligungsprozesse, genug Vorlaufzeit benötigt wird. Der Umbau des Energiesystems bedingt daher ein koordiniertes, systemdienliches und vorausschauendes Vorgehen. Dies hilft auch, gestrandete Vermögenswerte in fossilen Anlagen mit langen Lebensdauern zu vermeiden: Fossile Heizungen sollen aufgrund ihrer Lebensdauer von 20 Jahren spätestens ab 2030 nicht mehr installiert werden.

Um die nachhaltige Wärmeversorgung zu fördern, sind folgende konkrete Massnahmen in der Wärmestrategie 2050 enthalten:

  • Die Förderprogramme des Bundes für die Gebäudedämmung und die Sanierung von Heizungssystemen werden ausgeweitet.
  • Die Rahmenbedingungen für die Errichtung von thermischen Netzen werden verbessert.
  • Die Förderung erneuerbarer Energien, insbesondere von Solarthermie, Geothermie und Biomasse, wird weiter ausgebaut.


Die Energie Ausserschwyz AG an vorderster Front

Wir arbeiten jeden Tag für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Wie in der Wärmestrategie erwähnt, wird für die Planung und die Bewilligung von Fernwärmeleitungen eine lange Vorlaufzeit und eine ausreichende Wärmedichte benötigt. Wir sind deshalb immer froh, wenn interessierte Kundinnen und Kunden ihren Bedarf frühzeitig anmelden. Dadurch können wir den Ausbau des Fernwärmenetzes vorausschauend und effizient planen und eine optimale und nachhaltige Wärmeversorgung sicherstellen.

Nehmen Sie noch heute mit uns Kontakt auf, falls an unserer regionalen und nachhaltigen Wärmelösung interessiert sind. Oder füllen Sie ganz einfach online unser Interessentenformular aus und lassen Sie sich von unseren Expertinnen und Experten beraten.

Zum FormularWärmestrategie 2050